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Leiter-Psycho-Tour

 

Was war da eigentlich los?
Los ging es am Samstag d. 17.06.06 um 10 Uhr bei Peter. Mit ein wenig Verspätung waren alle vollzählig: Nadine, Lea, Axel, Michael, Per-Lukas, Stefan, Peter, Jana (als ehemalige Rangerin als Ehren-Gast) und Svenja.
Gemeinsam konnte man nun den ideellsten Platz aussuchen, wo das zukünftige Riesen-Burg-Zelt aufgestellt werden sollte. Bodenproben wurden genommen, Lufttemperatur und Windstärke gemessen und die passende Toilette gesucht (typisch die perfektionistischen Männer...) bis der richtige Platz gefunden war. Mit einem Traktor wurden die schweren Zeltbahnen und das übrige Gepäck von Peter durch Feld und Wald zu der zukünftigen Zeltstelle gefahren. Schnell waren die Zeltplanen aneinandergeknüpft, und es herrschte Verwirrung („Wie soll das denn zu einem Zelt werden?!“), die sich jedoch schnell wieder gelegt hatte, nachdem Peter und Jana endlich weg waren um das Mittagessen einzukaufen. Dann hatten wir wieder voll den Durchblick und weiter ging es mit flottem Schritt und das Zelt stand dann auch ziemlich schnell auf allen 30 Stangen. Was heißt hier „das Zelt“?! Es waren genauer gesagt drei Zelte, die aneinandergeknüpft waren und es war echt gigantisch. So etwas hatten wir Leiter sogar noch nie selbst aufgebaut.
Als Peter und Jana wieder zurück waren, haben wir erst einmal unter einem Baum gepicknickt. Es gab Brötchen mit Wurst und Käse und es wurde gegessen wie hungrige Pfadfinder es nach harter anstrengender Arbeit tun.
Danach wurde die Feuerstelle vorbereitet und dann war das Programm an der Reihe. Jeder Leiter sollte einen Programm-Punkt vorschlagen und durchführen. So wurden verschiedene Aktivitäten durchgeführt wie zum Beispiel: Lieder singen, Vertrauensspiele, Fußball (Wie erklärt man Abseits?), etc.
Der Abend nahte und mit ihm kam auch wieder der Hunger. Fleisch wurde von der Grillmeisterin höchstpersönlich hergerichtet und landete schnell in den Mägen der anderen. Danach kam die Leiterbesprechung dran, wo wir über das Sternhajk und sonstige Themen geredet haben und was wir nach den Sommerferien noch alles vorhaben. Ein paar gingen dann auch schnell zu Bett, während andere noch bis spät in die Nacht geschnackt und gegessen haben.
Am morgen des nächsten Tages wurde ganz gemütlich gefrühstückt und danach aufgeräumt. Das Zelt, dass wir vorigen Tag so mühselig aufgebaut hatten, wurde nun wieder in seine Einzelteile zerlegt und in der Scheune gelagert, bis zum nahestehenden Sternhajk. Um 12 Uhr war Schluss und wir freuten uns schon alle zusammen mit den anderen Pfadfindern ein schönes Wochenende zu verbringen.

An alle die wegen der Überschrift beunruhigt sind: Unser Wochenende hatte nichts mit Psycho-Tricks oder anderem übersinnlichem Zeug zu tun. Wir Leiter wollten uns einfach nur treffen um die Gemeinschaft zu stärken und Spaß zu haben. Es verlief also alles (relativ) harmlos.
 

 

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